Kleines Physiotherapie-Lexikon

Krankengymnastik

Die klassische Krankengymnastik (KG) ist die Anwendung verschiedener aktiver und passiver Behandlungsformen zur Beseitigung von Schmerzen und zur Förderung gesunder (physiologischer) Bewegungsabläufe bei Störungen im Bewegungs-/ und Organsystem.

Sie gibt dem Patienten ein Handwerkszeug (Hilfe zur Selbsthilfe) mit auf den Weg um seinen Behandlungserfolg unterstützend einzustellen.

Manuelle Therapie

Dies ist eine Behandlungsmethode zur Mobilisation eingeschränkter Strukturen und Gelenke in ihrer Bewegung. Die Bedeutung "Manuell" hat ihren Ursprung aus dem Wort "Manus" (lateinisch für Hand). Demzufolge wird die Therapie hauptsächlich mit den Händen des jeweiligen Therapeuten durchgeführt.

Ziel ist es eingeschränkte Strukturen in Ihrer Beweglichkeit zu Mobilisieren um eine vorhandene Bewegungsstörung oder auch Schmerzen zu verbessern. Behandelt werden Gelenke (auch die Wirbelsäule betreffend), Nerven, Muskulatur, Faszien (bindegewebige Hüllen, die sich im ganzen Körper erstrecken) und auch Gefäße. 

Eine präzise Kenntnis der Anatomie ist Voraussetzung um einen guten Behandlungserfolg einzustellen. Diese Therapie erfordert eine Fortbildung von ca.

2 1/2 Jahren mit Beendigung durch eine Abschlussprüfung.

Manuelle Lymphdrainage

Das Lymphsystem dient zum Abtransport angesammelter Flüssigkeiten/Zellreste und verläuft nahezu parallel zum kompletten Venensystem. Es ist zuständig für ca. 10% des gesamten Rücktransports aus dem Gewebe. Gibt es Störungen im Lymphsystem, z. B. durch Verletzungen, Operationen, etc. ..., ist der Abfluss verhindert und es kann zu Schwellungen unterhalb des betroffenen Gebietes kommen. 

Durch spezielle Streich und Pumpgriffe wird dieses System wieder angeregt zu arbeiten und auch passiv wird der Rückfluss wieder gefördert. Unverzichtbar ist dabei das anschließende Anlegen spezieller Drainage-Bandagen. Für diese Therapie ist eine Fortbildung von ca. 4 Wochen mit Abschluss durch eine Prüfung erforderlich.

Osteopathie

Die Osteopathie ist eine Behandlungsmethode die den menschlichen Organismus als Gesamteinheit sieht und überwiegend manuell (Manus = Hand) durchgeführt wird. Ziel ist es den Körper als funktionelle Einheit zu sehen und eventuelle Funktionsstörungen festzustellen um diese möglicherweise beseitigen zu können. Intensive und ausgiebige Kenntnisse der menschlichen Anatomie und Physiologie sind zwingende Vorraussetzung für eine kompetente Behandlung. Ist zum Beispiel ein Gebiet des Körpers aus verschiedenen Gründen (Verklebungen / Vernarbungen, bindegewebige oder muskuläre Spannungen, Blockaden, venöse / lymphatische Abflussstörungen, Nervenirritationen, usw. ...) in seiner Funktion gestört, so ist es die Aufgabe des Therapeuten / der Therapeutin die Ursache dieser Störung herauszufinden und, wenn möglich, zu behandeln. Oft ist das Gebiet des Schmerzes bzw. der Beschwerden nicht der Ort der Entstehung sondern nur ein Symptom, die Ursache liegt meist woanders.

Klassische Massage

Die Variationen der klassischen Massage sind in den verschiedenen Grifftechniken sehr breit gefechert. So entwickelt jeder Therapeut / Masseur seine individuelle Arbeitsweise.

Sie dient zur Detonisierung (Entspannung) der Muskulatur, löst Verhärtungen und fördert den Stoffwechsel des behandelten Gebietes.
Ab und zu auch einfach eine seelische Entspannung für den Patienten.

Bindegewebsmassage (BGM)

Es werden hierbei Haut-, Unterhaut und Faszientechnik zur Behandlung der Bindegewebszonen eingesetzt. Über den kuti-viszeralen Reflexbogen (Verbindung zwischen Haut und Organe über Nervenbahnen) wird dabei eine nervös-reflektorische Reaktion auf innere Organe, den Bewegungsapparat und die Haut ausgelöst.

Bobath-Therapie

Das Bobath-Konzept ist eine Behandlungs-Methode die bestimmt ist für alle Patienten mit Störungen des zentralen Nervensystems (ZNS), also das Gehirn und Rückenmark betreffend. Hierzu zählen Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Hirnblutungen, etc. ...  Aber auch andere Krankheitsformen in orthopädischen / chirurgischen Gebieten können davon profitieren. Sie dient der Problemlösung der einschränkenden Faktoren des jeweiligen Patienten und wird individuell an die Situation angepasst, der Alltag des Menschen ist hier ein ausschlaggebendes Thema.

Für die Bobath-Therapie (Konzept für Erwachsene) ist eine 2 jährige Berufserfahrung Voraussetzung. Die Fortbildung dauert etwa 1/2 Jahr und beinhaltet eine Facharbeit sowie eine Abschlussprüfung.

Schlingentisch-Therapie

Der Schlingentisch ist ein Gerät in dem einzelne Körperabschnitte oder auch ein Patient im ganzen systematisch durch verschiedene Aufhängungen "erleichtert" werden kann. Der Patient erfährt eine Erleichterung seiner Bewegungen und kann somit gezielt therapeutische Übungen ausführen.

Zudem kann Zug auf Hals- oder Lendenwirbelsäule gegeben werden was eine spürbare Entlastung auf diese Bereiche gibt.

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